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Heindesign in der Presse  

Montag, 25.07.2005

Treffen im Stempel-Mekka

 

Eilpe. (tn) Kreativität ungehindert ausleben, dass ist für Wolfgang Hein eine Lebensaufgabe. Mit seiner Stempelwerkstatt an der Eilper Straße hat er so etwas wie ein ständiges Mekka für Stempelfreunde geschaffen.

Die Kunstwerke fanden großes Intresse bei Heindesign in Eilpe, auch bei Judith Brandt (l.) und Beate Bott. (WR-Bild: Meier)

Mehr als 600 Motive hat der studierte Fotodesginer derzeit in seinem Katalog und bedient dabei alle Facetten des Alltagslebens. Längst hat der hiesige Stempel das Zeitalter "Mit freundlichen Grüßen" und "Empfangen am..." überwunden und ist für viele zum Hobbyobjekt geworden. "Postkartendrucken" heißt das Schlagwort für den Stempel von heute, Kreativität ausleben und "aufdrucken".

Einmal im Jahr trifft sich die Postkarten-Fangemeinde in Eilpe und informiert sich über Trends. An Wühltischen suchen die Gäste nach dem ultimativen Motiv für die nächste Postkarten. Nicht ganz so einfach, schließlich haben einige weit über 3000 kleine Druckplatten. So wird nach erfolgreicher Suche erstmal aussortiert. Bloß nichts doppelt kaufen. Doch wer hat sein eigenes Archiv im Kopf? Vermutlich keiner, daher bringen die Hobbydesigner teils eigene Kataloge mit.

Aber nicht nur das: das Ehepaar Vögele aus Schwetzingen reist extra 400 Kilometer an, um sich die Stempel von "Hein-Design" anzuschauen. "Nicht ganz, wir verbinden die Tour mit einem Familientreffen", erklärt Alfons Vögele ganz entspannt, auch wenn er selbst nicht viel mit Stempeln anfangen kann.

Aber durch das extravagante Hobby von Frau und Tochter findet auch er eine sinnvolle Beschäftigung, nicht ganz so kreativ, eher deftig handwerklich. "Ich baue die Regale für die Aufbewahrung", lacht der Weitgereiste.

Neben der großen Sammel- und Suchaktion nutzen viele den Tag in der Werkstatt für Diskussionen rund um das Thema Postkarten und Stempeln. Als nützlich wird der Tipp einer Anonymen Designerin zur Kenntnis genommen. "Bei größeren Schaffenskrisen, das Werk einfach mal liegen lassen und neue Inspirationen sammeln."

Na denn gutes Gelingen. . .

 


Dienstag, 05.10.2004

Leistungsschau der Wirtschafts-Region

Internet-Wettbewerb 2004 mit hervorragenden Ergebnissen

HAGEN, (wp)
„Noch stärker als in den Jahren zuvor hat sich unser Wettbewerb um den besten Internet-Auftritt aus der Märkischen Region zu einer Leistungsschau der gesamten südwestfälischen Wirtschaft entwickelt."
Das betonte Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, gestern Abend bei der Preisverleihung im Kammergebäude.
Beim Wettbewerb um den Südwestfalen-Award 2004 ging der erste Platz an die Recycling-Firma Müller & Sohn Nachf. in Sprockhövel. Den
ersten Platz beim Hagen-Award 2004 errang der Stempel-Spezialist Heindesign Wolfgang Hein. Beide Preisträger wurden mit einer Skulptur des Hagener Künstlers Hartmut F. K. Gloger ausgezeichnet. Mitveranstalter des fünften „virtuellen Schaufensterwettbewerbs" waren Stadtmarketing Hagen und die „Neue Gilde" aus Altena. In diesem Jahr wurden bei der SIHK 144 Bewerbungen um die beiden Awards eingereicht, davon 61 aus der Stadt Hagen. Die Wettbewerbsteilnehmer kamen aus fast allen Branchen und Wirtschaftszweigen - vom produzierenden Gewerbe über Dienstleistungsunternehmen bis hin zu Handwerk und Kunst, Sozialinstitutionen und Sportvereinen. Dabei stellte die Kammer fest, dass die Qualität der eingereichten Webseiten weiter gestiegen war. Rapp-Frick: „Wie der Wettbewerb gezeigt hat, beweisen die Firmen im Märkischen Südwestfalen hohe Professionalität bei ihren Internet-Auftritten, vor allem, wenn es um E-Business-Angebote, Zielgruppendefinition oder Marketingziele der Webseiten geht".
Beim Südwestfalen-Abend vergab die Jury den zweiten Platz an die Firma Lederer GmbH in Ennepetal vor dem Bauzentrum Berkenhoff & Thiel in Hemer. Der zweite Rang beim Hagen-Award ging an die Ernster Apotheke, gefolgt von der Firma Westfa Vertriebs- und Verwaltungs GmbH.

Strahlende Gesichter bei der Preisübergabe: (v.l.) Hans-Peter Rapp-Frick, Hartmut Langewiesche (Westfa), Ludwig Heimann, Angelika Schaaf (Westfa), Wolfgang Hein (Heindesign) und Christiane Gerber (Ernster Apotheke). Foto: Marco Soekmann

Copyright: Westfalenpost

 

Sonntag, 25.07.2004


"Stempeln öffnet den Weg zu mehr Kreativität"

Wolfgnang Hein und Janina präsentieren eine Auswahl ungewöhnlicher Stempel. Foto: Michael Kleinrensing

Eilpe. Mit seinen lustigen Motiven taucht er in unzählige Farbkissen ein und hinterläßt - verziert mit Sternenstaub und Glasperlen - überall seinen Abdruck: der Stempel. "Heindesign", die Stempelwerkstatt an der Eilperstraße 76, lud am Samstag zur Ausstellungseröffnung ihres Mail-Art-Projektes "Tag & Nacht - Night & Day" ein und faszinierte die Besucheraugen mit einem bunten Stempelpanorama.

"Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen" - ein Bild, das sich durch die über 200 eingeschickten Stempelkunstwerke, die in Klarsichtfolien von der Decke baumeln, zieht und jedem seinen eigenen Stil verleiht. Mal interessant collagiert, mal mit Buntstiften koloriert, untermalt mit verschnörkelten bis romantischen Schriftzügen wie "Tag und Nacht möchte ich bei Dir sein" lachen Sonne, Mond und Sterne als Stempelmotive von den Karten und zaubern beim Übergang von Tag zu Nacht einen Augenschmaus herbei. Dabei erzielen Papierkordeln und Sternenstaub den letzten dekorativen Schliff.

"Ein Gefühl, als würde man in ein buntes Aquarium eintauchen. Stempeln öffnet die Tür zu mehr Kreativität", verrät Wolfgang Hein, Heindesignleiter. Seit zehn Jahren ruft er jährlich mit dem Mail-Art-Projekt in den Teilnehmern die gestalterische Ader hervor. Ein Projekt, zu dem die Karten nicht nur in die Werkstatt geschickt werden sollen, sondern bei dem die Teilnehmer nach alter "Mail-Art" untereinander kommunizieren sollen. "Dabei flattern jedes Jahr Einsendungen aus Japan, Spanien oder Italien in den Briefkasten."

Auch die Karte von Sabine Thomashoff war dabei. Die Teilnehmerin durchstöberte am Samstag die Werke der "Konkurrenz" und stellte fest: "Die Karten sind super. Auf was für Ideen manche kommen, ist irre. Da kann man sich schnell Anregungen holen." Neue Kontakte hat sie auch schon im Auge: "Eine Karte stammt aus meiner Heimatstadt Wuppertal. Würd´ das nicht passen?"

Norbert Venzke hat weit über 1000 Stempel: "Es macht Spaß, als unkreativer Mensch mit Hilfe von Stempeln, die eine Zeichnung ersetzen, eine Karte anzufertigen und Bekannten damit eine Freude zu machen." Seine Augen strahlten ebenfalls vor Freude, denn jeder Teilnehmer erhält als kleines Dankeschön einen zu dem Projekt entworfenen "Tag & Nacht"-Stempel.

Wer einen Blick auf die Ausstellung werfen möchte kann die Werkstatt bis zum ersten August besuchen. Montags bis freitags, jeweils von 10 bis 17 Uhr, sind ihre Türen geöffnet.

25.07.2004     Von Daniela Schaefer
 
 

Copyright: Westfalenpost

 

Sonntag, 25.07.2004

Da ward es Nacht für die Stempelmännchen

Janina Schonlau stempelte Sonne und Mond als Sinnbild für Tag und Nacht. (WR-Bild: Theo Schmettkamp)

Eilpe. (dar) Es ist wieder soweit. In der kleinen Stempelfabrik "Heindesign" in der Eilper Straße 76 baumeln an langen transparenten Kunststoffbahnen - so sind auch die Rückseiten zu sehen - 230 Mini-Stempelkunstwerke von 174 Kreativen aus der ganzen Welt. "Tag und Nacht. Day and Night" lautet das diesjährige Motto.

Ungefähr vor einem Jahr hörte der Stempelhersteller Wolfgang Hein den schönen Song "Night and Day" von Ella Fitzgerald. Und da entschloss sich der Mann für das gleichlautende Motto. Nur wenige der Aussteller griffen auch dieses Lied auf. Auf einem Kärtchen ist ein Teil des Textes zu lesen. Ein anderes ist wie eine CD-Hülle gestaltet: eine Collage aus Zeitungsschnipseln mit Ginger Rodgers und Fred Astaire, der auch das schöne Lied einst sang.

Andere Stempler beziehen sich da stärker auf Sonne und Mond. Blau und gelb dominieren daher ihre Kärtchen. Aber es gibt auch andere Interpretationen. Aus Italien stammt ein Papier - "stop Apartheid" steht dort geschrieben. Zwei Figuren, eine weiß vor schwarzem Hintergrund, eine schwarz vor weißem, drängen an die entgegengesetzten Bildränder.

Was da aus Norwegen, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich, Schweden, Japan, USA und Deutschland nach Eilpe kam, zeigt die ganze Bandbreite der Stempelkreativität. Manche Kärtchen zeigen nur einzelne ausgemalte Stempel, andere kombinieren verschiedene Techniken und Materialien, wie Karton, Glassplitter, Alufolie, Nieten oder Fotos. Interessant ist eine Arbeit von Susanne Lahner. Sie fertigt ihre Stempel selbst aus Radiergummis. Auch sehenswert, die witzige Unterwasserwelt von Karin Butt. Taucher schwimmen zwischen üppiger Meeresvegetation. Dazwischen hüpfen fröhliche Stempelmännchen, während ihre Kollegen im Vordergrund in Einmachgläsern feststecken. Für sie ward es wohl Nacht.

"Ich sortiere nichts aus und mache keine Regeln", sagt Wolfgang Hein. Jede Einsendung landet in der Ausstellung. Und jeder Aussteller erhält einen einmaligen Sonderstempel mit dem Motto.

Zu sehen sind die gestempelten Werke noch bis zum 6. August. Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr hat die Stempelfabrik geöffnet.

25.07.2004    
 
 

Copyright: Westfälische Rundschau


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